Geschenke und Weihnachtskarten

Was wäre Weihnachten ganz ohne Geschenke, denn nicht nur in Deutschland gehört die Bescherung am Heiligen Abend zu den wichtigsten Traditionen, die dieses Fest der Liebe und des Friedens zu etwas ganz Besonderem machen. In anderen Ländern wie zum Beispiel in Amerika findet das Öffnen der Präsente erst am 25. Dezember statt und für die Spanier ist der Tag der Bescherung sogar erst am 6. Januar. Mit diesem Datum soll an die “Weisen aus dem Morgenland” erinnert werden, die dem Jesuskind drei Geschenke in Form von Weihrauch, Myrre und Gold brachten, als sie es im Stall zu Bethlehem fanden. Neben den Heiligen Drei Königen waren es Hirten, die dem Sohn Gottes einfache Gaben schenkten, um ihn zu ehren und ihre Freude über seine Geburt auszudrücken.

Tradition im Wandel der Zeit

Im christlichen Glauben war dann den Heiligen wie Nikolaus und Martin das Verteilen der Geschenke zugedacht, wobei diese Tradition vom Ursprung her nur für die Kinder galt. So wurden die Geschenke unter anderem als Erziehungsmittel eingesetzt, bei Wohlverhalten wurde das Kind durch den Nikolaus belohnt und bei Fehlverhalten kam der Knechtruprecht, der mit einer Rute zur Bestrafung ausgestattet war, zum Einsatz. Erst durch die Protestanten im 16. Jahrhundert konzentrierte sich die Übergabe der Geschenke fast ausschließlich auf Weihnachten. Da es zu den wichtigsten Festen der Christen zählte, sollte durch die Vergabe der Geschenke das Interesse der Kinder an dieser Feierlichkeit gestärkt werden. Zwar werden St.Martin und St. Nikolaus am 11. November und 6. Dezember nach wie vor als eigenständige Feste gefeiert, dies findet jedoch nur noch im kleineren Rahmen statt.

Geschenkewahn

Auch wenn die Geschenke zum Fest der Liebe dazugehören, hat gerade in den Industrieländern die gegenseitige Bescherung ein derartiges Ausmaß angenommen, das in keinem Verhältnis mehr zum Ursprung steht. Damit verliert der eigentliche Sinn von Weihnachten immer mehr an Bedeutung und ist oftmals, gerade bei der jüngeren Generation, gar nicht mehr bekannt. Durch den anhaltenden Konsumrausch hat sich die Weihnachtszeit für den Einzelhandel zur umsatzstärksten Verkaufsperiode entwickelt. Statt sich auf das Fest der “Besinnlichkeit” in Ruhe vorzubereiten, gibt es Einkaufsstress ohne Ende. Liebe und Zuneigung sollen offenbar mit immer größeren Geschenken zum Ausdruck gebracht werden. Doch sind es nicht gerade die kleinen Dinge, die diesem Fest seine Besonderheit geben. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, das gemeinsame Schmücken des Weihnachtsbaumes, das basteln einer bunten Weihnachtskarte und Plätzchen backen mit den Kindern. Ohne dem Kaufwahn zu verfallen, kann man so selber kreativ werden und seine Lieben mit individuellen Geschenken überraschen, damit der Zauber von Weihnachten uns nicht verloren geht.

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Schneeballwerfen und Schlittenfahren

Heute sind es nur noch 1 Monat und 24 Tage, bis das Fest der glänzenden Kinderaugen beginnt. Doch ist die Vorweihnachtszeit nicht schöner als das Fest selbst?

Die Vorfreude auf das Fest ist besonders bei kleinen Kindern und Jugendlichen aufgeprägt. Die meist jungen Beschenkten freuen sich schon auf den Heiligabend und grübeln schon Wochen gar Monate vorher, was sich wohl in Ihrem Paket verbirgt.

Für die Eltern ist es jedoch keine entspannte Zeit. Sie müssen das Haus dekorieren, damit es weihnachtlich beleuchtet ist. Sie müssen den Braten vorbeireiten und die Feier mit der restlichen Familien organisieren. Zu alle dem müssen sie genau wissen, was sich ihre Sprößlinge wünschen, damit es bei der Bescherung keine Tränen aus den Kulleraugen gibt.

Es kann trotz guter Vorbereitung einiges schief gehen. Achten Sie darauf, dass sie keine echten Kerzen am Tannenbaum entzünden und vermeiden Sie jegliche offene Feuer im Haus. Falls sie es doch nutzen wollen, dann lassen Sie die Kerzen niemals aus den Augen!

Hohohoo!
Eine frohe Weihnachtszeit euch allen.